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ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG NR. 84/2019

Wahlbekanntmachung für die Direktwahl des Bürgermeisters am 19.01.2020

Wahlbekanntmachung

für die

Direktwahl des Bürgermeisters

in der Stadt Langenselbold am 19.01.2020

 

1. Die Direktwahl des Bürgermeisters dauert von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Die Stadt ist in folgende 13 allgemeine Wahlbezirke eingeteilt: 

Wahlbezirk 01 – Stucksaal Schloss, Schlosspark 3
Wahlbezirk 02 – Klosterberghalle - Raum Brüssel -, Schlosspark 8
Wahlbezirk 03 – Evangelisches Gemeindezentrum, Hinserdorfstraße 2a
Wahlbezirk 04 – Mädchenschule, Schulgasse 4
Wahlbezirk 05 – Gründauschule, Bremesgasse 13
Wahlbezirk 06 – Seniorenwohnpark Kinzigaue, Gelnhäuser Straße 41
Wahlbezirk 07 – Käthe-Kollwitz-Schule - Pausenhalle -, Ringstraße 55
Wahlbezirk 08 – Käthe-Kollwitz-Schule - Pausenhalle -, Ringstraße 55
Wahlbezirk 09 – Käthe-Kollwitz-Schule - Pausenhalle -, Ringstraße 55
Wahlbezirk 10 – Käthe-Kollwitz-Schule - Pausenhalle -, Ringstraße 55
Wahlbezirk 11 – Schule am Weinberg, Rhönstraße 67
Wahlbezirk 12 – Schule am Weinberg, Rhönstraße 67
Wahlbezirk 13 – Schule am Weinberg, Rhönstraße 67

Für die allgemeinen Wahlbezirke wird ein Wählerverzeichnis erstellt, in das alle Wahlberechtigten eingetragen werden.

Wählen kann nur, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein hat.

In den Wahlbenachrichtigungen, die den ins Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten bis zum 29.12.2019 übersandt werden, sind der Wahlbezirk und der Wahlraum angegeben, in dem die Wahlberechtigten zu wählen haben. Barrierefrei zugängliche Wahlräume sind mit einem Rollstuhlpiktogramm gekennzeichnet. Ein Verzeichnis der barrierefreien Wahlräume liegt während der allgemeinen Öffnungszeiten im Bürgerbüro des Rathauses, Schlosspark 2, 63505 Langenselbold zur Einsichtnahme bereit.

2.    Das Wählerverzeichnis zur Direktwahl für die Wahlbezirke der Stadt Langenselbold wird in der Zeit vom 30.12.2019 bis zum 03.01.2020 während der allgemeinen Öffnungszeiten ebenfalls im Bürgerbüro des Rathauses, Schlosspark 2, 63505 Langenselbold für Wahlberechtigte zur Einsichtnahme bereitgehalten. Der Ort der Einsichtnahme ist nicht barrierefrei. Jeder Wahlberechtigte kann die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zu seiner Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen. Sofern ein Wahlberechtigter die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen überprüfen will, hat er Tatsachen glaubhaft zu machen, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben kann. Das Recht auf Überprüfung besteht nicht hinsichtlich der Daten von Wahlberechtigten, für die im Melderegister eine Auskunftssperre nach § 51 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes eingetragen ist.  

Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann während der Einsichtsfrist, spätestens am 03.01.2020 bis 12:30 Uhr, beim Magistrat der Stadt Langenselbold, Schlosspark 2 Einspruch einlegen.

Der Einspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen. Soweit die behaupteten Tatsachen nicht offenkundig sind, sind die erforderlichen Beweismittel beizubringen oder anzugeben.

Unionsbürgerinnen und Unionsbürger, die nicht der Meldepflicht unterliegen werden nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis eingetragen. Der Antrag ist schriftlich bis zum 29.12.2019 beim Magistrat der Stadt Langenselbold (Anschrift siehe oben) zu stellen. Der Inlandsaufenthalt ist durch eine Bescheinigung des Herkunftsmitgliedstaates oder in sonstiger Weise glaubhaft zu machen.

Wahlberechtigte, die bis spätestens zum 29.12.2019 keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, aber glauben, wahlberechtigt zu sein, müssen Einspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, ihr Wahlrecht nicht ausüben zu können.

Wer einen Wahlschein hat, kann an der Wahl durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlraum in der Stadt Langenselbold oder durch Briefwahl teilnehmen.

Auf Antrag erhalten Wahlschein und Briefwahlunterlagen

-   in das Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte,

-   nicht in das Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte,

     a.         wenn sie nachweisen, dass sie ohne ihr Verschulden die Antragsfrist auf Aufnahme in
                das Wählerverzeichnis bis zum 29.12.2019 oder die Einspruchsfrist bis zum
                03.01.2020 versäumt haben,

     b.         wenn das Recht auf Teilnahme an der Wahl erst nach Ablauf der Antrags- oder
                Einspruchsfrist entstanden ist,

     c.         wenn das Wahlrecht im Einspruchs- oder Beschwerdeverfahren festgestellt worden
                und die Feststellung erst nach Abschluss des Wählerverzeichnisses zur Kenntnis der
                Gemeindebehörde gelangt ist.

Bei der Gemeindebehörde können Wahlscheine und Briefwahlunterlagen mündlich oder schriftlich beantragt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt. Ein telefonisch gestellter Antrag ist unzulässig.

Wahlscheine können von Wahlberechtigten beantragt werden, die
-   in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, bis zum 17.01.2020, 13:00 Uhr, im Fall
     nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahlraums nicht oder nur unter
     nicht zumutbaren Schwierigkeiten möglich macht, noch bis zum Wahltag, 15:00 Uhr.
     Wahlberechtigten, die glaubhaft versichern, dass ihnen der beantragte Wahlschein nicht
     zugegangen ist, kann ebenfalls bis zum Wahltag, 15:00 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.

-   nicht in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, aber aus den oben unter a. bis c.
     genannten Gründen einen Wahlschein erhalten können, bis zum Wahltag, 15:00 Uhr.

Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Behinderte Wahlberechtigte können sich der Hilfe einer anderen Person bedienen.

Mit dem Wahlschein erhalten die Wahlberechtigten

-   einen amtlichen weißen Stimmzettel,

-   einen amtlichen blauen Stimmzettelumschlag,

-   einen amtlichen roten Wahlbriefumschlag, auf dem die Anschrift, an die der Wahlbrief
     zurückzusenden ist, und der Wahlbezirk aufgedruckt sind,

     und

-   ein amtliches Merkblatt für die Briefwahl, das den Ablauf der Briefwahl in Wort und Bild
     erläutert. Das Abholen von Wahlschein und Briefwahlunterlagen für eine andere Person ist nur
     möglich, wenn die Berechtigung zum Entgegennehmen der Unterlagen durch Vorlage einer
     schriftlichen Vollmacht nachgewiesen wird und die bevollmächtigte Person nicht mehr als vier
     Wahlberechtigte vertritt; dies hat sie der Gemeindebehörde schriftlich zu versichern, bevor die
     Unterlagen entgegen genommen werden. Auf Verlangen hat sich die bevollmächtigte Person
     auszuweisen.

Bei der Briefwahl müssen die Wahlberechtigten den Wahlbrief mit dem Stimmzettel und dem Wahlschein so rechtzeitig an die angegebene Stelle absenden, dass der Wahlbrief dort spätestens am Wahltag, 18:00 Uhr, eingeht. Er kann auch bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle abgegeben werden.
 

3.    Jeder Wahlberechtigte kann nur in dem Wahlraum des Wahlbezirks wählen, in dessen Wählerverzeichnis er eingetragen ist.

Die Wähler haben die Wahlbenachrichtigung und ein Ausweispapier zur Wahl mitzubringen.

Gewählt wird mit amtlichen Stimmzetteln. Die Wähler erhalten bei Betreten des Wahlraums einen amtlichen Stimmzettel.

Die Wähler haben jeweils eine Stimme.

Auf dem amtlichen Stimmzettel sind die Namen der an der Wahl teilnehmenden Bewerber untereinander in der Reihenfolge aufgeführt, dass zuerst die in der Vertretungskörperschaft der Stadt Langenselbold vertretenen Parteien und Wählergruppen nach der Zahl ihrer Stimmen bei der letzten Wahl der Vertretungskörperschaft angegeben sind. Dann folgt der Wahlvorschlag eines Einzelbewerbers.

Die Stimmzettel enthalten Familiennamen, Rufnamen, Lebensalter am Tag der Wahl, Beruf oder Stand und die Gemeinde der Hauptwohnung der Bewerber. Für Bewerber, für die im Melderegister eine Auskunftssperre nach § 51 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes eingetragen ist, ist anstelle der Gemeinde der Hauptwohnung die Gemeinde der Erreichbarkeitsanschrift anzugeben. Unter den Angaben der Bewerber wird jeweils der Träger des Wahlvorschlags und, sofern die Partei oder Wählergruppe eine Kurzbezeichnung verwendet, auch diese, bei Einzelbewerbern das Kennwort, genannt. Rechts neben dem Namen jedes Bewerbers befindet sich ein Kreis für die Kennzeichnung durch die Wählerinnen und Wähler.

Die Stimme wird in der Weise abgegeben, dass durch ein in einen Kreis gesetztes Kreuz oder auf andere Weise kenntlich gemacht wird, für welchen Wahlvorschlag sie gelten soll.

Der Stimmzettel muss von den Wählern in einer Wahlkabine des Wahlraums oder in einem besonderen Nebenraum gekennzeichnet und so gefaltet werden, dass die Stimmabgabe nicht erkennbar ist.

Die Wahlhandlung und die Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk sind öffentlich. Jedermann hat Zutritt, soweit das ohne Störung des Wahlgeschäfts möglich ist.

Die Briefwahlvorstände (Briefwahlbezirk 1: Rathaus, Schlosspark 2, I. OG. Sitzungszimmer; Briefwahlbezirk 2: Schloss, I. OG. Schlosspark 3, Großer Salon) treten zur Ermittlung des Briefwahlergebnisses um 16:00 zusammen.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Wird die erforderliche Mehrheit nicht erreicht, findet am 02.02.2020 eine Stichwahl unter den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen statt, eine Stichwahl findet auch statt, wenn ein Bewerber auf die Teilnahme an der Stichwahl verzichten sollte. Für dern Fall der Stichwahl wird unverzüglich nach der Feststellung des Wahlergebnisses eine neue Wahlbekanntmachung veröffentlicht.


4.    Die Wahlberechtigten können ihr Wahlrecht nur einmal und nur persönlich ausüben.

Wer unbefugt wählt, sonst ein unrichtiges Ergebnis einer Wahl herbeiführt oder das Ergebnis verfälscht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Auch der Versuch ist strafbar (§ 107a Abs. 1 und 3 Strafgesetzbuch).

Während der Wahlzeit sind in und an dem Gebäude, in dem sich der Wahlraum befindet, sowie in dem Bereich mit einem Abstand von weniger als zehn Metern von dem Gebäudeeingang jede Beeinflussung der Wähler durch Wort, Ton, Schrift oder Bild sowie jede Unterschriftensammlung verboten.

Die Veröffentlichung von Ergebnissen von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe über den Inhalt der Wahlentscheidung ist vor Ablauf der Wahlzeit um 18:00 Uhr unzulässig.

  

Langenselbold, 16. Dezember 2019

  

Magistrat der Stadt Langenselbold

- Wahlamt –

Schlosspark2

63505 Langenselbold

 

Im Auftrag

Michael Juracka                                                                                          

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