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Klimaschutztipps

Ansprechpartner: Carsten Breitbach -
Klimaschutzmanager / Energieeffizienzbeauftragter
Telefon: 06184 / 802 -20
Email: C.Breitbach@Langenselbold.de

Klimaschutztipps

Klimaschutz betrifft uns alle! Die weltweite Klimaveränderung stellt uns vor große Herausforderungen. Auch wir in Langenselbold können einen Teil dazu beitragen, um Schlimmeres zu verhindern! Carsten Breitbach, Energieeffizienzbeauftragter der Stadt Langenselbold, gibt deshalb wöchentlich Tipps zum Energiesparen.


Klimaschutz-Tipp Nr. 44

 

 

Reise Fair - ATMOSFAIR

Nach wie vor stoßen Flugzeuge eine hohe Menge an Schadstoffen aus. Bahn oder Reisebusse die umweltfreundlichere Wahl. Bei unvermeidbaren Flügen gibt es unter https://www.atmosfair.de/de/  die Möglichkeit, die entstandenen Emissionen berechnen und ausgleichen zu lassen. Sie zahlen freiwillig für die durch Ihren Flug verursachten Treibhausgase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte in Entwicklungsländern investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Ihr Geld trägt dazu bei, diese Projekte zu ermöglichen.



 

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 43

KRATZEN OHNE MOTOR

Am schonendsten und am schnellsten läuft der Motor Ihres Autos beim Fahren warm, vermeiden Sie deshalb nach dem Anlassen des Motors unnötige Standzeiten.

Übrigens ist mittlerweile das Warmlaufenlassen des Motors, während dem Enteisen der Frontscheibe, verboten. 


Klimaschutz-Tipp Nr. 42

GESCHIRRSPÜLER ANSCHAFFEN

Ein richtig genutzter Geschirrspüler ist effizienter als das Spülen von Hand.
Ebenso wie die Waschmaschine sollte auch der Geschirrspüler erst angeschaltet werden, wenn er richtig voll ist und er sollte im Energiesparmodus laufen, dann ist der Verbrauch wesentlich geringer.

Effiziente Geschirrspülmaschinen benötigen 10-15l Wasser und 1-2 kWh Strom.

Effizientes Handabwaschen im zugestoppelten Waschbecken kommt bei der gleichen Menge Geschirr mit rund 30 Litern Wasser und 2 Kilowattstunden Strom aus.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 41

SEI SCHLAU UND NUTZ PV

Photovoltaik ist heute keine Frage der Technik mehr, sondern eine Frage der Sinnhaftigkeit! Brauche ich diese Technik? Welchen Nutzen habe ich von einer eigenen Photovoltaik-Anlage und lohnt es sich, in eine PV-Anlage zu investieren?

Die kurze Antwort: Photovoltaik lohnt sich!

Auch Mieter können mit einem Mini-Solarkraftwerk Teil der Energiewende werden. Beispielsweise am Balkon kann die Mini-PV-Anlage über einen speziellen Wechselrichter direkt in die Steckdose gesteckt werden und der erneuerbare Strom fließt dann direkt in den Haushaltskreis.

Ein Link für Mieter: https://www.martin-stuempfig.de/fileadmin/assets/Redaktion/PDFS/Downloads/Klimaschutz/Klimaschutztipps/Stecker-PV.pdf

Ein Link für Hauseigentümer: https://photovoltaiksolarstrom.com/lohnt-sich-photovoltaik/


Klimaschutz-Tipp Nr. 40

SONNIGES WASSER

Mehr als die Hälfte des jährlichen Warmwasserbedarfs kann eine richtig ausgelegte Solaranlage in der Größe von etwa einem Quadratmeter pro Person im Haushalt abdecken. Ein größerer Kollektor in Kombination mit einem Pufferspeicher liefert in der Übergangszeit auch genügend Wärme für Ihre Heizung mit. Tipp: Kombinieren Sie Ihre herkömmliche Heizungsanlage mit einer Solarwärme-Anlage. Der nachträgliche Einbau wird von der KfW-Bank und der BAFA gefördert.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 39

AUF DURCHZUG SCHALTEN

Dichten Sie Fenster und Türen richtig ab und lüften Sie richtig. Das bedeutet: Die Fenster nicht den ganzen Tag leicht geöffnet halten, sondern lieber mehrmals am Tag richtig für ein paar Minuten für Durchzug sorgen und danach die Fenster wieder gut verschließen. Das spart bis zu 150 Kilogramm CO2/a.

 

Ein hilfreicher Link: https://www.heimhelden.de/fenster-tueren-richtig-abdichten


Klimaschutz-Tipp Nr. 38

LEIHEN STATT KAUFEN

Hammer und Schraubenzieher sind in jedem Haushalt nützlich. Doch bei Spezial-Werkzeugen lohnt sich die Anschaffung in den meisten Fällen nicht. Werkzeug und Geräte, die man selten nutzt, kann man stattdessen auch leihen. So nehmen sie keinen Platz weg und Sie bekommen immer den neuesten Stand der Technik. Diesen Service bieten neben vielen Baumärkten auch diverse Internet-Plattformen – oder Sie fragen einmal Ihre Nachbarn. Gut für das Klima ist das Leihen allemal, denn wenn viele Menschen ein Gerät teilen, erhöht sich dessen Auslastung und es müssen insgesamt weniger Geräte produziert und danach wieder entsorgt werden.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 37

GÄRTNERN OHNE TORF

Moore binden doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Welt.

Moore sind wertvolle Lebensräume hoch spezialisierter, bedrohter Pflanzen und Tiere und zudem enorme Kohlenstoffspeicher, aus denen große Mengen klimaschädlicher Gase entweichen, wenn sie entwässert oder abgebaut werden. Für den heimischen Garten, für Balkon- und Fensterpflanzen gibt es hochwertige torffreie Erden, die ein „Gärtnern ohne Torf“ gelingen lassen. Das RAL-Gütesiegel auf torffreien Erden garantiert ein hochwertiges und ökologisch gutes Produkt.

https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verbraucher-tipps/nabu_tipps_a6_web.pdf


Klimaschutz-Tipp Nr. 36

WENIGER TIERPRODUKTE KONSUMIEREN

Täglich wird Regenwald abgeholzt, um Platz für neue Soja-Plantagen und Rinderweiden zu schaffen. Das Soja dient vorwiegend den Tieren als Futter. Ein Teufelskreis, denn bei der Entwaldung wird Kohlendioxid freigesetzt und die Rinder stoßen eine nicht unbeträchtliche Menge Methan aus.

Versuchen Sie sich daher, beim Fleisch- und Milchproduktkonsum etwas einzuschränken. Gesund ist der Genuss von max. 600 Gramm Fleisch pro Woche, was von den meisten Deutschen bei weitem überschritten wird.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 35

KLAPPE ZU UND DECKEL DRAUF!

Bei jedem Öffnen der Backofentür gehen rund 20% Energie verloren. Öffnen Sie die Tür deshalb so wenig wie möglich. Ähnlich ist es bei den Töpfen. Ohne Deckel verbrauchen Sie etwa das Dreifache an Energie. Verkürzen Sie den Garprozess durch einen passenden Topf- oder Pfannendeckel. Mit Glasdeckeln behalten Sie übrigens den Überblick auch ohne „topfgucken“.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 34

ENTLÜFTEN DER HEIZUNGSANLAGE

Damit Heizungen richtig arbeiten, müssen sie regelmäßig entlüftet werden. Wenn ein Heizkörper gluckert oder trotz aufgedrehtem Thermostatventil nicht mehr richtig warm wird, drehen Sie einfach kurz das Lüftungsventil auf und lassen die eingeschlossene Luft entweichen, bis Wasser tröpfelt. Mit einem Auffanggefäß, das Sie unter die Öffnung des Ventils halten, bleibt alles trocken. Das Lüftungsventil befindet sich meist gegenüber dem Thermostat.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 33

GRÜNE SUCHMASCHINEN

Es muss nicht immer „google“ oder „yahoo“ sein: Alternativen sind Suchmaschinen, die ihre Gewinne an wohltätige Einrichtungen spenden, oder mit ihren Gewinnen Klimaschutzprojekte unterstützen. Auch betreiben viele der Öko-Suchmaschinen ihre Server mit Ökostrom.

Beispielsweise ist die Suchmaschine https://www.ecosia.org/   100% CO2-neutral und 80% der Erträge werden zugunsten von Baumpflanzprojekten weltweit ausgegeben. Seit ihrer Gründung 2009 konnten 66.500.000 Bäume gepflanzt werden.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 32

BALLAST ABWERFEN

Ein geöffnetes Fenster am Auto, Anbauten (z.B. Schleifchen, Fähnchen, Dachgepäckträger, etc.) oder nicht genutzte Gegenstände aus dem Innenraum, sind wahre Benzinschleudern. Durch den erhöhten Luftwiderstand, besonders bei hoher Geschwindigkeit und das größere Gewicht, muss Ihr Auto mehr Kraft aufwenden um voran zu kommen. Deshalb öffnen Sie nach Möglichkeit ein Fenster nur kurz und befreien Sie Ihr Auto von unnötigem Ballast!

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 31

„a tip: tap“

Für die Produktion, die Abfüllung und den Transport von Wasserflaschen wird viel Energie benötigt, zudem fallen bei der Entsorgung von Plastikflaschen Unmengen an Müll an. Wer auf zwei Liter Leitungswasser am Tag umsteigt, schont nicht nur seinen Geldbeutel sondern spart 151,2 kg CO2 pro Jahr ein.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze ruft im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes dazu auf, Leitungswasser zu trinken. Das Wasser aus dem Hahn in Deutschland ist „einwandfrei“

Dazu wieder nachfolgend ein Info - Link.

https://utopia.de/ratgeber/kann-man-leitungswasser-deutschland-wirklich-trinken/

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 30

STROMSPAREN MIT MOBILEN RECHNERN

Die Herstellung eines Computers belastet die Umwelt sehr stark. Deshalb ist es wichtig, den eigenen Rechner so lange wie möglich zu benutzen. Wenn er wirklich einmal nicht mehr zu gebrauchen ist, können Sie mit dem richtigen Neukauf viel Strom sparen. Ein Laptop benötigt beispielsweise 70 % weniger Strom als ein Desktop-PC mit vergleichbarer Ausstattung, allerdings sollte die Nutzungsdauer bei mindestens fünf Jahren liegen, da dieser CO2-Vorteil sonst durch die Herstellungsaufwendungen wieder verpufft.  

Informationen zu energieeffizienten Computern und Zubehör finden Sie unter
https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/computer-pc-laptop#textpart-3

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 29

Anfang des Jahres ging´s bei einem Klimaschutz-Tipp um „grüne Geldanlagen“, heute geht´s um ein „grünes Konto“.

NACHHALTIG, ÖKOLOGISCH UND ETHISCH

Jeder, der ein flächendeckendes Filialnetz entbehrlich und moderate Gebühren für sein Girokonto fair findet, sollte einmal über den Wechsel zu einer Ökobank nachdenken. Im Vergleich zur normalen Bank wird das Girokonto dort vielleicht nicht „billiger“, aber nachhaltiger, ökologischer und ethischer. Denn bei den nachhaltigen Banken sorgen Transparenz und Nachhaltigkeit für ein dickes Plus in der Umwelt- und Ethikbilanz.

Dazu wieder nachfolgend ein Info - Link.

https://utopia.de/bestenlisten/die-besten-gruenen-banken/


Klimaschutz-Tipp Nr. 28

AN DER FRISCHTHEKE PLASTIK SPAREN

Immer mehr Kunden wollen beim Einkauf keine unnötigen Verpackungen mitkaufen. Es gibt Einkaufsmärkte, die ihren Kunden die Möglichkeit bieten, eigene Behältnisse mitzubringen. Wer seine eigenen Behälter zu den Obst-, Käse-, Wurst- und Fleischtheken mitbringt, bekommt sie wunschgemäß befüllt und spart so Plastikmüll.

 

 


Jahreshalbzeitresümee

Nach 27 Klimaschutz-Tipps in den vergangenen sechs Monaten, möchte ich Ihnen heute als Jahreshalbzeitresümee einige statistische Zahlen des Umweltbundesamtes vorstellen, damit Sie über den aktuellen Stand der CO2-Emmissionen im Bilde sind und sehen wie sich der Einsatz jedes Einzelnen auf den Klimaschutz auswirkt.

 

Reduzierung der CO2-Emmissionen von 1990 bis heute (2018)                                 

1990:                           1.251 Mio Tonnen/a

heute:                             866 Mio Tonnen/a

CO2-Reduzierung:        385 Mio Tonnen ? 30,8 %

 

Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sieht nachfolgende Reduzierungen der CO2-Emmissionen gegenüber dem Jahr 1990 vor

bis 2020:                     mindestens 40 % ? 751 Mio Tonnen/a

bis 2030:                     mindestens 55 % ? 563 Mio Tonnen/a

bis 2040:                     mindestens 70 % ? 375 Mio Tonnen/a

bis 2050:                                      100 % ? CO2-Neutral

 

 

Aufteilung der CO2-Einsparungen von 1990 bis heute (2018)

Abfallwirtschaft:                      70 % Einsparungen

Haushalten                             38 % Einsparungen

Industrie                                 31 % Einsparungen

Energiewirtschaft                    30 % Einsparungen

Landwirtschaft                        19 % Einsparungen

Verkehr:                                    0 % Einsparungen

 

Aufteilung der Energieverbraucher

Verkehr:                                  29,5 %

Industrie:                                 29 %

Haushalte:                              26 %

Gewerbe/Handel/Dienstl.       15,5 %

 

Im Verkehr als größter Energieverbraucher, gab es leider von 1990 bis heute keine Reduzierung der CO2-Belastung. Die Ursache ist, dass dieser von 1990 bis heute stetig zugenommen hat.  

 

Das Bundesumweltamtes informiert, dass ein heute auf die Straße kommendes Elektroauto gegenüber einem herkömmlichen Fahrzeug (Verbrenner) über seinen Lebensweg knapp 20 % weniger Klimagase ausstößt.

Wegen der Energiewende im Strombereich wächst der Vorteil stetig an, bis 2025 auf ca. 36 %, und das obwohl auch die Verbrenner-Fahrzeuge bis dahin effizienter werden.

 

Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sieht nachfolgende Reduzierungen der CO2-Emmissionen gegenüber dem Jahr 1990 vor

bis 2020:                     mindestens 40 % ? 751 Mio Tonnen/a

bis 2030:                     mindestens 55 % ? 563 Mio Tonnen/a

bis 2040:                     mindestens 70 % ? 375 Mio Tonnen/a

bis 2050:                                      100 % ? CO2-Neutral

 

Gegenwärtig liegt die Reduzierung der CO2-Emmissionen gegenüber dem Jahr 1990 bei 30,8 %.

Aller Voraussicht nach wird das erste gesteckte Klimaschutzziel, bis 2020 die CO2-Emmissionen gegenüber dem Jahr 1990 um 40 % zu senken, knapp verfehlt.

 

Daher wäre es schön, wenn meine Klimaschutz-Tipps Anklang finden, um dem Trend entgegenzuwirken! Nächste Woche, wie gewohnt, gibt´s wieder einen… ;-)

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 27

...DENN DAS GUTE LIEGT SO NAH!

Bei Urlaub oder Ausflügen in der Region stellt man oft überrascht fest, welch wunderschöne Orte unentdeckt vor der eigenen Haustür liegen. In Deutschland laden 15 Nationalparks, 16 Biosphärenreservate und 104 Naturparks zum Naturerleben, Entspannen und Entdecken ein. Also rauf aufs Rad oder rein in den Zug und der (Kurz-)Urlaub fängt bereits bei der Anreise an!

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 26

CO2-NEUTRAL MIT FAHRRADFAHREN

STADTRADELN LANGENSELBOLD

01.09.2019 bis 21.09.2019

Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend – darüber hinaus vielseitig, schnell, kostengünstig und gesundheitsfördernd.

Das STADTRADELN findet in diesem Jahr erstmalig auch in Langenselbold statt. Dabei treten Sie 21 Tage in die Pedale für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in unserer Kommune.

Wir laden Sie hiermit sehr gerne zur Teilnahme ein und würden uns freuen, wenn möglichst viele unserem Aufruf nachkommen. Die Spielregeln, die Anmeldeformalitäten, usw. können Sie in dem nachfolgenden Link einsehen.

https://www.stadtradeln.de/home

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 25

VERMEIDEN SIE LEBENSMITTELABFÄLLE

Unglaubliche 20% der Lebensmittel landen in deutschen Haushalten im Müll – das macht pro Kopf und Jahr ungefähr 300 Euro. Planen Sie deshalb Ihre Einkäufe, benutzen Sie einen Einkaufszettel, wählen Sie passende Packungsgrößen und verwerten Ihre Reste kreativ. Spezielle „Reste-Kochbücher“ und Internet-Seiten helfen dabei. Für Lebensmittel mit Mindesthaltbarkeitsdatum gilt: Was noch gut aussieht und riecht, darf verzehrt werden!

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 24

VEGETARISCH GRILLEN UND MIT GUTER KOHLE

Heute ist umweltfreundliches vegetarisches Grillen längst salonfähig geworden. Ob bunte Gemüsespieße, gefüllte Paprika, würziger Kürbis, vegetarische und vegane Grillwürste oder Ziegenkäsepäckchen – der Fantasie sind beim fleischlosen Grillen keine Grenzen gesetzt.

Viele der so schön glühenden Kohlen waren vor Kurzem noch Urwaldbäume. Daher beim Kauf der Kohle bitte unbedingt darauf achten, dass die Kohle aus nachwachsendem, heimischem Laubholz stammt, sonst ist auch vegetarisch Grillen nicht mehr umweltfreundlich. Das FSC-Siegel oder DIN-Prüfzeichen hilft dabei: Es sichert einen Mindeststandard an Qualität und geringer Umweltbelastung.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 23

EINWEGBECHER TO GO - SAG "NO"

Sich schnell noch unterwegs einen Kaffee holen – der Kaffeebecher „to go“ gehört überall längst dazu. Die verwendeten Einwegbecher haben allerdings eine sehr schlechte Umweltbilanz. Die Produktion eines Kaffeebechers samt Plastikdeckel verursacht etwa 100 g CO2. Mit einem wiederverwendbaren Isolierbecher dagegen sind Sie jeden Tag umweltfreundlich unterwegs!

Auch fair gehandelten Kaffee gibt es übrigens zum Mitnehmen.

 

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 22

VERWENDEN SIE ÖKOLOGISCHES WASCH- UND REINIGUNGSMITTEL

Viele herkömmliche Drogerieprodukte werden auf Erdölbasis hergestellt. Umweltzeichen wie der Blaue Engel oder die Euroblume helfen bei der Kaufentscheidung. Auf Weichspüler ohne Umweltzeichen sollte komplett verzichtet werden. Greifen Sie auf Nachfüllpackungen zurück, da diese deutlich weniger Verpackungsmaterial benötigen.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 21

KOMPOST SELBER MACHEN

Kompost ist der älteste und natürlichste Dünger und Bodenverbesserer. In der Regel reicht ein einfacher Holzkomposter völlig aus oder Sie schichten einfach einen Haufen auf. Die Grundlage bildet immer eine dicke Schicht aus Ästen und Reisig, damit der Kompost genügend Luft von unten bekommt. Dann schichten Sie möglichst abwechslungsreich Abfälle auf. Nicht auf den Kompost gehören gespritzte Obstschalen, buntes Papier, gekochte Essensreste, Fleischabfälle und von Schädlingen befallene Pflanzen.

Übrigens können nicht nur Gartenbesitzer kompostieren, auf dem Balkon geht`s auch! Dazu nachfolgend ein hilfreicher Link.

https://wenigeristmehrleben.wordpress.com/2015/05/12/balkonkompost-erstaunlich-was-alles-geht/

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 20

Gratis-Früchte frisch vom Baum

Wen die Lust auf frisches Obst packt, der wirft am besten eine Blick auf die Internetseite www.mundraub.org. Hier sind zahlreiche Bäume und Sträucher in ganz Deutschland verzeichnet, deren Früchte ganz legal gepflückt werden dürfen. Also bloß nicht verkommen lassen!


Klimaschutz-Tipp Nr. 19

CLEVER EINKAUFEN
Bei Neuanschaffung von Elektrogeräten auf Energieverbrauch achten!

Clever einkaufen und dabei Energie und Kosten sparen: Sie stehen vor einer neuen Anschaffung? Egal ob neuer Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher - mit der Kampagne EcoTopTen nimmt Ihnen das Öko-Institut die aufwändige Recherchearbeit ab: Zentrales Element dort sind die jährlichen Gesamtkosten. Das heißt, es wird nicht nur der Kaufpreis verglichen, sondern es fließen auch die Folgekosten in die Bewertung ein, zum Beispiel für Strom-, Wasser- und Waschmittelverbrauch bei Waschmaschinen oder für Steuern, Versicherungen, Wertverlust und Kraftstoffverbrauch bei Autos. In zehn Bereichen gibt es jeweils Empfehlungen für ökologische Spitzenprodukte mit hoher Qualität und einem gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.


Klimaschutz-Tipp Nr.18

KLIMAFREUNDLICH BACKEN
Verwenden Sie statt der Ober- und Unterhitze die Heißluft-Funktion – so können Sie auf zwei Ebenen gleichzeitig backen. Außerdem kann bei Heißluft die Backtemperatur etwas geringer als im Rezept angegeben gewählt werden.  Ab einer Backzeit von 40 Minuten kann der Backofen bereits 10 Minuten früher ausgeschaltet werden – die Restwärme reicht fürs fertigbacken aus. Auch Vorheizen ist bei Heißluftöfen obsolet.


Klimaschutz-Tipp Nr. 17

Eine Pause fürs Auto

Hätten Sie´s gedacht? Ein Viertel aller Autofahrten sind kürzer als zwei Kilometer. Dabei verbraucht der PKW auf Kurzstrecken besonders viel Sprit. Günstiger für Geldbeutel und Klima ist es, wenn Sie kurze Strecken mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen. Dadurch können jährlich mehr als 200 kg CO2-Emissionen pro Person eingespart werden.


Klimaschutz-Tipp Nr.16

ZWEITES LEBEN FÜR GEBRAUCHTES
Spielzeug, Bücher, Kindermöbel, Fahrräder oder Kleidung: Secondhand-Waren sind günstig und obendrein gut fürs Klima. Denn für Gebrauchtes müssen weder Rohstoffe noch Energie eingesetzt werden. In unserer Umgebung finden regelmäßig Flohmärkte statt und in Second-Hand-Läden kann man jederzeit klimabewusst einkaufen.

Anbei eine kleine Auswahl von Flohmärkten für´s kommende Wochenende.
Flohmärkte am 06. und 07.04.2019.pdf


Klimaschutz-Tipp Nr.15

Die richtige Rolle aussuchen
Entscheiden Sie sich für Hygienepapiere die zu 100% aus Recyclingmaterial hergestellt wurden.
So verringern Sie neben dem Energieverbrauch auch die Umweltbelastung durch den enorm hohen Wasserverbrauch bei der Herstellung von Papier aus Frischfasern.
Anmerkung: Jeder fünfte Baum, der auf dieser Welt gefällt wird, landet in der Papierherstellung. Schätzungsweise 20 Prozent davon stammen aus Urwäldern.


Klimaschutz-Tipp Nr. 14

FÖRDERGELDER NUTZEN

Lieber ins Haus als in Heizkosten investieren. Wer mit dem Gedanken spielt, kann beim Einbau einer effizienten Heizungsanlage oder anderen energetischen Sanierungen am oder im Haus, verschiedene Förderungen von der KfW- Bank oder dem BAFA bekommen. Eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten finden Sie unter http://www.foerderdatenbank.de/.


Klimaschutz-Tipp Nr.13

BYE-BYE STANDBY

Mit Standby kann man Fernseher, Monitor, DVD-Player, WLAN-Router und Konsorten ohne lange Warte- und Installationszeiten ständig in Bereitschaft halten. Das ist zwar sehr bequem, verbraucht aber durchgehend elektrische Energie. Durch die große Anzahl solcher Geräte in vielen Haushalten kann sich die verbrauchte Leistung beträchtlich summieren. Trennen Sie deshalb über Nacht bzw. bei längerer Abwesenheit alle Standby-Geräte vom Netz: entweder durch Steckerziehen oder bequem mithilfe einer schaltbaren Steckdosen-Leiste, mit der Sie gleich mehrere Geräte gleichzeitig vom Netz nehmen können. Nachfolgend ist wieder ein Link mit hilfreichen Tipps.
https://www.wiado.de/standby-modus/#elektrogeraete_mit_dem_groessten_stromverbrauch_im_standby

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 12

KAUFEN SIE FRISCHE, REGIONALE PRODUKTE

Durch den Kauf regionaler Erzeugnisse unterstützt man nicht nur die umliegenden Landwirte, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei. Bei regional erzeugten Produkten entfallen lange energieintensive Transporte und Lagerungen. Auf Wochenmärkten erhalten Sie das ganze Jahr über frische Lebensmittel aus der Region. Der Markt in Langenselbold findet jeden Donnerstag von 8 bis 13 Uhr an der Gründauhalle statt.

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 11

CLOUD BRAUCHT STROM

Die Rechenzentren im öffentlichen Dienst, in der Privatwirtschaft und bei Mailprovidern müssen tausende von Gigabyte Plattenplatz allein für alte E-Mails anbieten: Sie werden kaum oder gar nicht genutzt, aber wenn jemand einen Jahre alten Mailverkehr noch mal lesen will, erwartet er die gleiche Zugriffsgeschwindigkeit wie auf die Nachrichten von gestern. Rechenzentren weltweit gehören zu den Großabnehmern von Energie. Ihr Anteil am globalen Stromverbrauch beträgt etwa 1,5 Prozent.

In Ihrer Klimabilanz schlägt eine gelöschte E-Mail mit 10 g CO2 zu Buche.


Klimaschutz-Tipp Nr. 10

REPARIEREN STATT WEGWERFEN

In vielen Städten bieten Reparatur-Cafés die Möglichkeit, defekte Haushaltsgegenstände wieder zu ertüchtigen.
So können zum Beispiel im Repair-Cafe in Gelnhausen an jedem dritten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr und einmal monatlich im Reparatur-Treff in Oberrodenbach kaputte Alltagsgegenstände mitbracht werden, die dann in gemütlicher Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen, gemeinsam repariert werden.
Gelnhausen: Flyer Repair-Café
Oberrodenbach:  http://traegerverein-schuetzenhof.de/?p=3679

 


Klimaschutz-Tipp Nr. 9

GRÜNE GELDANLAGEN

Investieren Sie in ökologische Projekte wie beispielsweise Bürgerenergie-Anlagen oder wechseln Sie zu einer Bank, die sich im Bereich Umwelt- und Klimaschutz engagiert. Lassen Sie Ihr Geld für den Klimaschutz arbeiten und freuen Sie sich über die gute Rendite und ein gutes Gewissen.

Nachfolgend sind zwei Links für weitere Infos.

http://www.energiegenossenschaft-mainkinzigtal.de

http://www.energiegenossenschaften-gruenden.de/start0.html


Klimaschutz-Tipp Nr. 8

KOMMT NICHT IN DIE TÜTE

Der Verbrauch von über fünf Milliarden Plastiktüten pro Jahr in Deutschland belastet die Klimabilanz. Besonders schädlich ist das achtlose Wegwerfen von Plastiktüten in die Umwelt. Denn selbst dünne Tüten verweilen bis zu 400 Jahre in der Umwelt und zerfallen in winzige Teilchen, die sich in den Meeren anreichern und so in die Mägen der Meeresbewohner gelangen. Sagen Sie an der Kasse einfach „Nein, danke!“ und packen Sie Ihre Einkäufe in den mitgebrachten Stoff-Beutel oder Rucksack.


Klimaschutz-Tipp Nr. 7

DA SCHMILZT DER STROMVERBRAUCH DAHIN

Durch regelmäßiges Abtauen Ihrer Kühl- und Gefriergeräte können Sie Strom sparen. Schon eine Eisschicht von nur fünf Millimetern erhöht den Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent. Bester Zeitpunkt fürs Abtauen sind übrigens kalte Wintertage: Da kann Tiefgekühltes vorübergehend im Freien gelagert werden.


Klimaschutz-Tipp Nr. 6

EINMAL SAUBEREN STROM, BITTE!

Der effektivste Weg, seine Klimabilanz aufzubessern, ist ganz einfach: Wechseln Sie zu einem Ökostromtarif. Ökostromtarife gibt es mittlerweile von fast allen Stromanbietern. Ein Jahr lang Ökostrom statt konventionellem Strom spart etwa 600 kg CO2 pro Person.
Weitere Informationen zu Ökostrom gibt’s unter
www.atomausstieg-selber-machen.de.


Klimaschutz-Tipp Nr. 5

SPAREN SIE HEIZENERGIE

Probieren Sie es mal mit einer Absenkung der Raumtemperatur. Wenn Sie die Temperatur in Ihren Wohnräumen nur um ein Grad senken, sparen Sie fünf bis zehn Prozent Heizenergie und damit eine Menge Geld. In Ihrer Klimabilanz schlägt diese Maßnahme mit einer jährlichen Einsparung von 200 bis 400 kg CO2 zu Buche. Folgende Temperaturen werden empfohlen: Wohnräume 20°C, Küche 18°C, Schlafzimmer 17°C.

“Smart-Home”: Licht an, Licht aus, Heizung wärmer, Heizung kälter - vom PC oder mit dem Smartphone können Sie Wärme, Licht und Hausgeräte einfach steuern und clever vernetzen.

Der nachfolgende Link verdeutlicht die diesbezüglichen Möglichkeiten

https://www.innogy.com/web/cms/de/3750248/home/wie-funktioniert-smarthome/


Klimaschutz-Tipp Nr. 4

WENIGER STROM IN DIE HEIZUNG PUMPEN

Alte Heizungspumpen sind für mehr als 10% des gesamten Stromverbrauchs eines Hauses verantwortlich. Die Investition in eine neue Hocheffizienzpumpe rechnet sich schon nach 3 bis 5 Jahren, da die neue Pumpe bis zu 75% weniger Strom verbraucht. Falls Sie nicht selbst Wohnungseigentümer sind, überzeugen Sie Ihren Vermieter! Informationen und einen Pumpen-Check finden Sie auf http://www.co2online.de/service/energiesparchecks/pumpencheck/


Klimaschutz-Tipp Nr. 3

ÖKOFAIR STEHT IHNEN

Neue Klamotten kaufen – das macht Spaß! Unangenehm nur, dass darin oft schädliche Chemikalien stecken. Auch krank machende Arbeit zu Hungerlöhnen muss nicht sein. Wer faire Kleidung ohne Chemie sucht, kann sich am GOTS-Siegel und am Logo der Fair Wear Foundation orientieren. Nützliche Herstellerlisten finden Sie außerdem unter www.modeaffaire.de oder unter www.utopia.de.


Klimaschutz-Tipp Nr. 2

NACHHALTIGER WEIHNACHTSBAUM

Verwenden Sie LED-Lichter zur Weihnachtsbeleuchtung, denn sie verursachen 80% weniger Energiekosten und halten zwanzig Mal länger als gebräuchliche Glühbirnen.

Kaufen Sie heimische Bäume (keine Weißtanne, denn sie zählt zur bedrohten Art). Kaufen Sie möglichst Bäume im Topf/mit Wurzeln, die danach eingepflanzt werden können. Zur Entsorgung gibt es spezielle Christbaumabgabestellen. Eine Alternative ist, die alten Bäume zu verheizen oder im eigenen Garten zu verwenden (z.B. kompostieren oder andere Pflanzen mit den Zweigen abdecken).


Klimaschutz-Tipp Nr. 1

NACHHALTIG VERPACKEN UND VERSCHICKEN

Verwenden Sie zum Geschenke einpacken recyceltes Geschenkpapier oder buntes Zeitungspapier. Achten Sie beim Verschicken auf einen umweltfreundlichen Versand. Einige Paketdienste bieten gegen einen kleinen Aufpreis einen „grünen“ Versand an: sämtliche durch den Transport entstehende CO2-Ausstöße werden ausgeglichen.

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