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Tolle Talente entdeckt

Abschlusskonzert der Sommermusikkurse

In der letzten Sommerferienwoche erklang das Langenselbolder Schloss mit Violinen- und Klavierklängen, Cello und Quer- sowie Blockflöte und schönem Gesang.

Das sechstägige Programm hat den Musikschüler/innen augenscheinlich großen Spaß bereitet. Dies wurde nicht zuletzt durch die Angebote des Förderkreises Schloss, der Ballettschule Schimmer und des Volkschores ermöglicht, die jeweiligen Räume und Klaviere nutzen zu dürfen, wenn es im Schloss eng wurde. Hierfür bedankten sich Karin Heidrich, die das Programm moderierte, gemeinsam mit den Vertretern der Familien- & Jugendförderung der Stadt Langenselbold, Timo Kresslein und Corinne Stuttmann, sehr herzlich.

Viele Familienmitglieder, Freunde und Interessierte waren zum Abschlusskonzert gekommen um die ersten Auftritte der Schülerinnen und Schüler zu bewundern und zu beklatschen, die sich eine Woche lang im Rahmen der Sommermusikkurse intensiv und unter professioneller Anleitung mit den Instrumenten oder der eigenen Stimme beschäftigt hatten. Noch eine halbe Stunde vor dem Konzert probten aufgeregte Debütantinnen und Debütanten im Stucksaal und bekamen von Ihren Dozentinnen Tipps, wie man den zittrigen Händen und Knien zum Trotz, einen gelungenen Auftritt hinlegen kann.

So entschlossen sich die beiden Klavier-Anfängerinnen Marion Emmert und Kerstin Goy spontan zu einem vierhändigen Vortrag. Auch Jonah Betz, der schon im letzten Jahr dabei war und sich seither für das Klavier spielen begeistert, gab gemeinsam mit Corinne Stuttmann ein vierhändiges Stück zum Besten.

Selbst an der Violine ist es möglich, nach diesen wenigen Tagen ein kurzes Lied vorzutragen, was der 11jährigen Hanan Gassem hervorragend gelang. Gesanglich wurden die Klassiker „Love Me Tender“ (Elvis Presley) von Henry Wendt und Hildegard Knefs „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ von Heidemarie Sperling großartig präsentiert.  Mit einer kleinen Dankesrede an seine Dozentin Julia Rother sang Thomas Wendt das Lied „Hey Jude“ (Beatles) vor und animierte sogar das Publikum zum Mitsingen. Faris Dragusha wagte sich an das wunderschöne „Somewhere Over The Rainbow“ (aus dem Musical „Zauberer von Oz“), das er mit Bravour meisterte, aber auch ein Spiritual „Heaven Is A Wonderful Place“ mit Gerti Wagner durfte nicht fehlen.

Die junge Cellistin Marie Theismann verpflichtete ihre Mutter sie mit dem Fagott zu begleiten, ein ganz besonderer Sound, den man nicht so oft zu hören bekommt. Zum Finale fand sich ein Quartett mit den Instrumenten Klavier (Klaus Sopp), Violine (Christiane Hemmer-Sopp), Querflöte (Heike Freund) und Cello (Ingrun Führlich) zu einem tollen Kammermusikstück zusammen und machte mit dem Trio in C-Dur von Joachim Quantz dem Stucksaal alle Ehre. Das Quartett hatte sich erst zu Beginn der Woche zusammengefunden.

Das Publikum sparte nicht am Applaus und obwohl es sehr aufregend war, wirkten alle Künstlerinnen und Künstler souverän und waren hinterher stolz, sich vor ca. 50 Besucherinnen und Besucher gewagt zu haben. Mit Rosen und frenetischem Applaus wurden die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker verabschiedet.  Das Alter spielt beim Musizieren keine Rolle, so haben Jung und Alt diese Woche im Schloss verbracht und ihre Fähigkeiten am jeweiligen Instrument weiterentwickelt.

Das Dozententeam bestehend aus Barbara Funke (Violine, Klavier), Karin Heidrich (Klavier), Christine Lohrmann (Cello), Julia Rother (Gesang, Blockflöte) und Ute-Gabriela Schneppat (Querflöte, Flöte) unterrichteten nicht nur die ganze Woche, sondern standen auch den Solistinnen und Solisten als Begleitung zur Verfügung. Karin Heidrich moderierte nicht nur, sondern begleitete alle Gesangsparts mit ihrem leichten und warmen Spiel.

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