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Langenselbold weiterhin auf Wachstumskurs

Erschließung des Neubaugebietes Niedertal III in vollem Gang

 

Nachdem die Arbeiten in den Neubaugebieten „Niedertal I“, „Niedertal II“ und „Gründauaue“ abgeschlossen und die Grundstücke bereits bebaut sind, fand im Oktober letzten Jahres der Spatenstich für das Baugebiet „Niedertal III“ statt. Seitdem sind die Erschließungsarbeiten in vollem Gange. „Langenselbold ist eine beliebte Stadt, die Zuwanderung ist ungebrochen“, so Bürgermeister Jörg Muth (CDU). „Junge Familien suchen ihr eigenes Domizil im Einfamilien- oder Doppelhaus. Etagenwohnungen in barrierefreien Mehrfamilienhäusern werden ebenfalls nachgefragt. Auf einem ca. 3.000 qm großen Areal ist ein Kindergarten mit ausreichend Platz zur Freizeitgestaltung vorgesehen. Es ist an alles gedacht!“, ergänzt Bauamtsleiter Axel Planiczky.

Nicht außeracht gelassen werden darf natürlich die hervorragende Lage des künftigen Baugebiets. Hier wird Naherholung großgeschrieben. So ist in unmittelbarer Nähe das kleine Waldgebiet Rödelberg zu finden, aber auch die tägliche Nahversorgung ist mit den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt nicht weit.

Die Einwohnerzahl in Langenselbold wird sich aufgrund des Neubaugebietes um weitere ca. 400 Personen erhöhen. Die Kapazitäten der städtischen Kinder-tagesstätten sollen durch den Neubau erweitert werden und den zukünftigen Bedarf decken.

Das Ingenieurbüro Thomas Egel war mit den Planungsarbeiten des Baugebietes beauftragt. Durch die Umlegung entstanden 128 Bauplätze für den privaten Wohnungsbau und für Bauträger. Es lagen ca. 330 Bewerbungen für diese Grundstücke vor, letztendlich haben bei der Verlosung der Baugrundstücke vor Weihnachten 95 Bewerber teilgenommen.  Derzeit gibt es noch 11 freie Baugrund-stücke, die weiteren Interessenten angeboten werden.

Nach Vermessung des Gebietes wurden die Straßen abgesteckt. Auf den künftigen Verkehrsflächen wurden archäologische Untersuchungen durchgeführt. Diese blieben jedoch ohne bedeutende Funde. Anschließend wurde der Oberboden abgetragen und eine Bodenverkalkung zur Stabilisierung des Bodens ausgeführt. Danach begann die Herstellung der Kanäle einschließlich der zugehörigen Bauwerke. Diese ist im südlichen Bereich des Gebietes etwa zur Hälfte abgeschlossen. Um eine sichere Entwässerung bei Starkregen der oberhalb gelegenen landwirtschaftlich genutzten Flächen zu gewährleisten, wurde nördlich des Baugebietes ein Erdbecken zur Rückhaltung des anfallenden Niederschlags-wassers geplant. Das Becken ist derzeit bereits so profiliert wie es im Endausbau aussehen wird.

Die Erschließungsarbeiten mussten wegen der Frostperiode in den letzten Wochen unterbrochen werden. Nach Auskunft der Firma Bickhardt werden die Arbeiten in den nächsten Tagen wieder vollumfänglich aufgenommen.

 

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