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Für Selbstbestimmung und Menschenrechte

Langenselbold zeigt Flagge für Tibet

 

Die Stadt Langenselbold spricht sich für das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung und die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet aus. Die Stadt beteiligt sich damit an der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID). Seit 1996 setzen Hunderte Städte jährlich am 10. März, im Gedenken an den gewaltsam niedergeschlagenen Volksaufstand in Tibet von 1959, ein Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk.

 

In Tibet werden Menschenrechte massiv verletzt. Besonders akut ist die Situation im buddhistischen Lehrinstitut Larung Gar im osttibetischen Serthar. Seit Juli vergangenen Jahres wurden unzählige Gebäude auf Anordnung der chinesischen Regierung niedergewalzt, Tausende Nonnen und Mönche vertrieben. „Wir dürfen nicht wegschauen, wenn Religionsfreiheit und Menschenrechte derart unterdrückt werden. Wir fordern den sofortigen Stopp der Zerstörung und Vertreibung und beteiligen uns daher an der Kampagne, so Bürgermeister Jörg Muth und Erster Stadtrat Gustav Schreiner.

 

Langenselbold sendet mit der Teilnahme ein deutliches Signal an die chinesische Regierung und tritt für das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes und damit für den Erhalt der tibetischen Kultur, Identität und Sprache ein.