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Flüchtlinge und Asyl

Die Stadtverwaltung Langenselbold informiert an dieser Stelle rund um die Unterbringung von Flüchtlingen in Langenselbold.

Infos aus dem Stab / 16.04.2016

In den vergangen zwei Monaten hat sich die Lage zur Flüchtlingsunterbringung in Langenselbold merklich entspannt. Dies ist in erster Linie darauf zurück zu führen, dass die Stadtverwaltung verstärkt an der Beschaffung von Wohnraum gearbeitet hat und neben einigen kleineren Wohneinheiten vor allem die Gebäude der Seegasse bezogen werden konnten. Außerdem wurden die Zuweisungen des Landkreises vorübergehend herunter gefahren. Die Verwaltung konnte sich nun intensiv um die Betreuung der untergebrachten Flüchtlinge kümmern. Es wurde ein zweiter Hausmeister eingestellt, so dass sich nun zwei Mitarbeiter unter anderem um die technischen Belange in den Flüchtlingsunterkünften kümmern können. Des Weiteren wurde  durch Umzüge innerhalb der Liegenschaften und durch Weggänge einiger Personen Wohnraum frei, auf den die Bewohner der Wohnwagenunterkunft im Schwimmbad verteilt werden konnten. Die Wohnwagenunterkunft konnte somit zum 31.03.2016 aufgelöst werden. Die Wohnwagen werden jedoch auf dem Bauhofgelände eingestellt, um bei Zuweisungen größerer Kontingente auf diese zurückgreifen zu können. Erster Stadtrat Gustav Schreiner teilt als zuständiger Dezernent mit, man bleibe trotz der Entspannung der Lage darauf gefasst, weiterhin Flüchtlinge unterbringen zu müssen. „Wir nutzen die jetzige Phase der geringen Zuweisungen zur Aufarbeitung liegen gebliebener Arbeiten im Sozial-, Ordnungs- und Bauamt und zur Verbesserung der Unterbringungssituation der Flüchtlinge. Wir beschäftigen uns jedoch auch weiterhin mit der Beschaffung von Wohnraum, denn die aktuellen Tagesnachrichten aus Griechenland, der Türkei und vor allem der Herkunftsländer der Flüchtlinge lässt nicht auf eine Beendigung der Krise schließen“ so Gustav Schreiner.

Zurzeit sind in Langenselbold 250 Flüchtlinge in 17 Liegenschaften untergebracht. Die Stadtverwaltung wird bis Ende April Kapazitäten für ca. 60 weitere Personen geschaffen haben, wobei hier die stillgelegten Wohnwagen mit etwa 30 Plätzen eingerechnet sind.

Ordnungsamtsleiter Peter Müller berichtet, dass die 250 Menschen, welche nun in Langenselbold wohnen, nicht negativ, insbesondere nicht kriminell in Erscheinung getreten seien. Ganz im Gegenteil hat sich eine größere Gruppe von Freiwilligen zusammengefunden und den Bauhof bei der Landschaftspflege unterstützt.

Eine Aufgabe sieht Müller im Hinblick auf die Gefahrenabwehr jedoch noch auf die Stadtverwaltungen zukommen. Die zunehmende Mobilisierung der Flüchtlinge mit gespendeten Fahrrädern führt mitunter zu brenzligen Situationen im Straßenverkehr, da den Menschen häufig die deutschen Verkehrsregeln nicht bekannt sind. Die Leiter der örtlichen Straßenverkehrsbehörden des Main-Kinzig-Kreises haben hier jedoch bereits Kontakt unter einander und mit der Jugendverkehrsschule der Polizei aufgenommen, um möglichen Gefahren durch Schulungen entgegen zu wirken. Die Straßenverkehrsbehörden sind sich einig, dass der Spaß am Radfahren und die dadurch gewonnene Freiheit diesen Menschen auf keinen Fall genommen werden soll.

Gustav Schreiner nutzt die Gelegenheit auch, um sich bei den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den freiwilligen Helfern und den Spendern recht herzlich für die geleistete Arbeit zu bedanken. Er bedankt sich auch ganz herzlich für die Geduld und das Verständnis der Bürger, denn einige Anliegen konnten mit Verweis auf die zusätzliche Arbeit in den Ämtern leider nicht wie gewohnt zeitnah bearbeitet werden. Er versichert jedoch, dass kein Antrag vergessen wurde und dass nach und nach alle Anliegen abgearbeitet werden.

Hier nochmal die wichtigsten Telefonnummern;

Fragen rund um die Unterbringung von Flüchtlingen: 06184/802-0

Anbieten von Wohnraum: Frau Rein, 06184/802-86

Anmelden von Spenden: Frau Rommel,  06184/802-26

Registrierung von freiwilligen Helfern: Frau Eisenträger, 06184/802-51

 

 

Infos aus dem Stab / 05.02.2016

Wie bereits aus der Presse zu erfahren war, wird die Stadt Langenselbold einen Gebäudekomplex in der Seegasse ankaufen. Hier wird neben 50 Personen vor allem auch das dringend benötigte Lager für Sachspenden untergebracht werden. Der Kauf dieses Gebäudes hat jedoch die Lage zur Unterbringung von Flüchtlingen nicht entspannt. Täglich kommen Hilfesuchende in Deutschland an, welche zwangsläufig zu einem späteren Zeitpunkt von den Kommunen unterzubringen sind. Daher ergeht weiterhin der dringliche Aufruf der Stadt Langenselbold, jeden verfügbaren Raum zur Unterbringung von Flüchtlingen anzubieten.

Die Ökumenische Werkstatt in der Ringstraße konnte zwischenzeitlich von
30 Personen bezogen werden. Der Erste Stadtrat Gustav Schreiner bedankt sich auf diesem Wege nochmal ausdrücklich bei der Evangelischen Kirchengemeinde und insbesondere bei den Familien Perels und Scheu, welche die Integrationspatenschaft für die neuen Bewohner übernommen haben. Beim Bezug der Wohnungen trat ein höchst erfreuliches Ereignis ein. Ein bereits in Langenselbold lebender Flüchtling aus Syrien wurde als Dolmetscher zu der Unterkunft in der Ringstraße gebeten. Die Überraschung und Freude war riesig als er dort auf seine Familie traf, von der er seit seiner Flucht getrennt war.

Der Einsatzstab bereitet derzeit die Auflösung der Wohnwagenanlage im Freischwimmbad vor, damit der Badebetrieb wie gewohnt stattfinden kann. Weiterhin erarbeitete der Stab Einsatzpläne für eine notfallmäßige Unterbringung von Flüchtlingen.

Ordnungsamtsleiter Peter Müller bestätigt, dass man gewappnet sei, die Obdachlosigkeit für bis 100 Personen für einen kürzeren Zeitraum abwehren zu können. Dies sei jedoch mit großem personellem und finanziellem Aufwand verbunden, der letztendlich keine Verbesserung der Situation herbeiführe.

Der Erste Stadtrat Gustav Schreiner bittet die Langenselbolder Bürger daher erneut eindringlich, ihre Leerstände an Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Wer sich an ehrenamtlicher Arbeit bei der Flüchtlingshilfe beteiligen will, kann sich gerne bei der Initiative „Selbold hilft“ melden.

 

Hier nochmal die wichtigsten Telefonnummern;

Fragen rund um die Unterbringung von Flüchtlingen: 06184/802-0

Anbieten von Wohnraum: Frau Rein, 06184/802-86

Anmelden von Spenden: Frau Rommel, 06184/802-26

Registrierung von freiwilligen Helfern: Frau Eisenträger, 06184/802-51

 

Infos aus dem Stab / 18.12.2015

Für die ersten Familien, die vergangenen Donnerstag in Langenselbold angekommen sind, steht bereits der Umzug aus dem Schwimmbad in eine ordentliche Wohnung bevor. Die restlichen Bewohner werden noch über die Feiertage in den Wohnwagen am Schwimmbad verbleiben. Der Stab zieht aus dem ca. zweimonatigen Betrieb der Wohnwagenunterkunft das Fazit, dass das Zusammenleben in den doch beengten Wohnwagen völlig unproblematisch abläuft. Kulturelle Unterschiede drücken sich vor allem in den alltäglichen Gepflogenheiten aus. Nach kurzer Einweisung in die technischen Anlagen und die Festsetzung von Regeln, wie zum Beispiel eines Zeitplanes zur Waschmaschinennutzung, lösen sich alle Probleme schnell auf. Meistens stehen die Bewohner und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor ähnlichen Problemen, wie Urlauber in einem fremden Land. Dabei stellt sich heraus, dass die einzige zu nehmende Hürde die Sprachbarriere ist. Aus diesem Grund werden dringend ehrenamtliche Übersetzer gesucht, insbesondere für arabische Sprachen. Die Übersetzer müssen nicht über Deutschkenntnisse verfügen. Ein gutes Englisch ist völlig ausreichend. An dieser Stelle ergeht nochmal der Hinweis auf die Aktion „Selbold Hilft“, welche unter www.langenselbold.de oder telefonisch (siehe unten) zu erreichen ist. Die Ehrenamtlichen Helfer von „Selbold Hilft“ bilden das Rückgrat der der Unterbringungs- und Integrationsleistung. An dieser Stelle sind daher weiterhin alle Langenselbolder aufgerufen, sich zu engagieren. „Selbold Hilft“ braucht Menschen, die sich aktiv mit den Flüchtlingen beschäftigen. Es werden aber auch Helfer benötigt, die zum Beispiel Protokolle fertigen, die Arbeitsgruppen beraten oder die EDV-Arbeit erledigen. Somit ergeben sich auch für Menschen, die lieber im Hintergrund arbeiten, unzählige Möglichkeiten der Mithilfe.

Ein zuverlässiger Partner bei der Unterbringung und Betreuung der Bewohner des Schwimmbades ist neben den städtischen Mitarbeitern und den Ehrenamtlern auch der Sicherheitsdienst vor Ort. Leider ist aus der überregionalen Presse manchmal von unschönen bis illegalen Zuständen bei den Sicherheitsdiensten der Großunterkünfte zu hören. Nicht so im Schwimmbad Langenselbold. Die mit der Betreuung des Schwimmbades betrauten Mitarbeiter einer Firma aus Erlensee sind mittlerweile fester Bestandteil des Teams zur Betreuung der Flüchtlinge geworden. Sie schließen die Lücke zwischen den Arbeits- und Einsatzzeiten der Haupt- und ehrenamtlichen Helfer. Ihren ursprünglichen Auftrag zum Schutz der Bewohner und des Eigentums der Stadt führen sie zwar weiterhin aus, aber in erster Linie sind sie Betreuer, Übersetzer, Hausmeister, Spielkameraden und Ansprechpartner in allen Lebenslagen geworden. „Es ist gut zu wissen, einen so verlässlichen und engagierten Partner an seiner Seite zu haben“ so Erster Stadtrat Gustav Schreiner. „Eine Betreuung der Anlage rund um die Uhr kann die Stadt mit ihrer personellen Ausstattung nicht stemmen“, erläutert Schreiner weiter. „Mit dem Wissen darum, dass den Bewohnern des Schwimmbades auch Nachts und am Wochenende immer freundliche und aufgeschlossene Menschen zur Seite stehen, können wir uns im Stab und im Tagesgeschäft beruhigt den eigentlichen Aufgaben zuwenden“, bedankt sich Ordnungsamtsleiter Peter Müller bei den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes.

Am Montag lädt der Wirt der Gaststätte Dragonerbau, Josef Kreinecker, die Flüchtlinge in Langenselbold zu einem Festmahl in die Klosterberghalle ein. Der Erste Stadtrat Gustav Schreiner freut sich sehr über diese Geste und nennt Herrn Kreinecker ein tolles Vorbild. „Im Rathaus, in der Presse und am Stammtisch reden wir von Kontingenten, Gemeinschaftsunterkünften und Kosten“, meint Schreiner, „aber hinter den Zahlen verbergen sich Menschen, auf die man zugehen muss. Die wiederkehrenden Gerüchte über die Flüchtlinge, dass sie stehlen, vergewaltigen und sogar Terroristen seien, sind zumeist nichts anderes als Stammtischparolen. Wir haben in Langenselbold Lehrer, Zimmerleute, Schneider, Journalisten und vor allem viele Kinder untergebracht. Diese Dinge kann man aber erst im Gespräch mit den Leuten erfahren. Daher freue ich mich über die Aufgeschlossenheit von Herrn Kreinecker und hoffe, dass noch viele diesem Beispiel folgen werden“.

Infos aus dem Stab / 09.12.2015

Der Erste Stadtrat Gustav Schreiner hatte bereits in der Bürgerversammlung am 3.12.2015 angekündigt, dass die Stadt Langenselbold weitere Flüchtlinge aufnehmen wird. Am Donnerstag den 10.12.2015 werden nun 24 Menschen aus Afghanistan in Langenselbold erwartet. Diese werden vorübergehend in die Wohnwagen im Schwimmbad einziehen, bevor ein Teil nächste Woche in die Wohnungen im Steinweg umziehen kann. Sobald die Ökumenische Werkstatt in der Ringstraße fertig gestellt ist, werden dort die restlichen Personen einziehen. Die Aufnahme im Schwimmbad wurde möglich, da unter großem Einsatz die Wohnungen im Ruhlweg kurzfristig fertiggestellt werden konnten und die Bewohner noch am Mittwoch in die lange ersehnten Wohnungen umziehen konnten. Zwei Familien aus Serbien bleiben vorerst im Schwimmbad wohnen. Es wurde wiederum deutlich, wie dringend die Stadt Langenselbold geeigneten Wohnraum benötigt. Nur durch die rechtzeitige Anmietung der Wohnungen im Ruhlweg und einen sehr großen und zeitintensiven Personaleinsatz konnte eine vorübergehende Unterbringung der Flüchtlinge in einem Hotel verhindert werden. Daher richtet sich der Erste Stadtrat Gustav Schreiner auch weiterhin mit der Bitte an die Bürger und Gewerbetreibenden, ihre Leerstände für Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Der Main-Kinzig-Kreis mietet Wohneinheiten für bis zu acht Personen direkt an. Wohnungen für 9 und mehr Flüchtlinge, so Schreiner weiter, werden von der Stadt Langenselbold angemietet. Die Bewohner werden regelmäßig von Mitarbeitern der Stadt in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Helfern betreut.

Infos aus dem Stab /27.11.2015

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Langenselbold am 25.11.2015 wurde nochmal einmal deutlich, wie eng Stadtverwaltung und politische Gremien in der Bewältigung der Flüchtlingsunterbringung zusammen arbeiten. So empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, neue Stellen zu schaffen und gesperrte Stellen wieder freizugeben, um die Verwaltung mit zusätzlichen Arbeitskräften ausstatten zu können. Außerdem wurde offen über den finanziellen Aufwand diskutiert. Für die Verwaltung ist es sehr schwierig, detaillierte Projektbeschreibungen und Kosten zu nennen, da sich die Lage ständig ändert. Auf den ersten Anschein geeignete Räumlichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen erweisen sich bereits am nächsten Tag als ungeeignet, es treten Lieferschwierigkeiten bei der Möblierung auf oder Angebote für Wohnraum werden plötzlich wieder zurückgezogen. Aus diesem Grund prüft der Einsatzstab selbstverständlich auch die Errichtung von Schnellbauhäusern verschiedenster Art. In der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 7.12.2015 wird über die Höhe der notwendigen Mittel beraten.

 

 

"Selbold Hilft"

 

Beschribung der AGs.pdf

 

Stadt sucht weitere ehrenamtliche Helfer

Die ständig wachsende Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern in unserer Stadt sind eine echte Herausforderung. Um eine Integration der Menschen in unserer Mitte zu unterstützen sind die Behörden auf die Hilfe von ehrenamtlichen Helfern angewiesen.

Seit über einem Jahr ist bereits der Unterstützerkreis mit ca. 20 Mitgliedern aktiv, der sich hauptsächlich darauf spezialisiert hat den neu Angekommenen in mehreren Kursangeboten die deutsche Sprache zu vermitteln. Darüber hinaus hat sich das „Begegnungscafé“ etabliert, wo regelmäßige Treffen mit ehrenamtlich Tätigen und Flüchtlingen aus Langenselbold stattfinden.

Da sich jedoch die Zahl der Flüchtlinge rasant vergrößert und im kommenden Jahr weiter steigen wird, werden weitere ehrenamtliche Helfer benötigt. Ein Organisationsteam von 13 Ehrenamtlern, gemeinsam mit der Stadt Langenselbold als Koordinator, hat die Freiwilligeninitiative Selbold hilft! ins Leben gerufen.

Im Mittelpunkt steht das Organisationsteam mit zwei Mitarbeitern der Stadt sowie Vertretern aus 7 Arbeitsgruppen. Die AG „Ankommen in Selbold“ wird künftig Neuangekommene begrüßen und den Leuten eine Mappe mit umfangreichem Informationsmaterial überreichen. Wie bedient man eine Waschmaschine? Was bedeuten in Deutschland Ruhezeiten und wie ticken die Deutschen überhaupt? Wie kann ich mich am besten in einer neuen vollkommen fremden Kultur zurechtfinden? Warum muss meinen Müll trennen. All diese und noch viel mehr Themen werden mit den Flüchtlingen aufgearbeitet.

In der AG „Paten“ betreuen Ehrenamtler einzelne Personen oder übernehmen die Patenschaft für eine Gemeinschaftsunterkunft und fungieren dort als Ansprechpartner und wichtiges Bindeglied zwischen Behörde und Flüchtlingen. Sie werden von den Mitarbeitern der Stadt unterstützt und arbeiten eng mit dem Hausmeister zusammen.

Die AG Kinder kümmert sich in Form von Hausaufgabenhilfe und Spielnachmittagen um die Betreuung der 56 Flüchtlingskinder, die mittlerweile bei uns leben.

Die AG Sachspenden wird sich um die Organisation eines Spendenbasars kümmern, der in einer der neuen Gemeinschaftsunterkünfte eingerichtet wird. Man kann dort Kleider- und sonstige Sachspenden abgeben. Sie werden von den Helfern sortiert und bereitgestellt und an bestimmten Tagen ausgegeben. Geplant ist, dieses Spendenlager allen Bedürftigen zugänglich zu machen und nicht nur den Flüchtlingen. Wer momentan etwas spenden möchte, kann sich im Rathaus an Frau Rommel, Tel. 06184/802-86 wenden. Wir möchten uns an dieser Stelle schon einmal bei allen bedanken, die bereits fleißig gespendet haben.

Die AG Begegnungscafé mit Sprechstunde wird ab Januar im JUZ beheimatet sein. Die Ehrenamtler laden dort zu geselligem Zusammensein ein und bieten gleichzeitig eine regelmäßige Sprechstunde für all die kleinen und großen Probleme, die sich ergeben.

Die AG Freizeit, Kultur und Spaß richtet Veranstaltungen und Feste aus. Besuche auf der Ronneburg, Bowlingabende und sonstige Vergnügungen haben die Helfer in den letzten Wochen bereits unternommen.

Bleibt noch die AG Bildung und Sprache. Dieses Ressort wird fast ausschließlich vom Unterstützerkreis abgedeckt. Es wird in Zukunft nicht mehr möglich sein allen Flüchtlingen einen Deutschunterricht zu bieten, wie dies in der Vergangenheit möglich war. Es wird aber weiterhin ein Unterricht in etwas anderer Form angeboten.

Zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen ergeben sich Schnittstellen. Sie kommunizieren miteinander und helfen einander gegenseitig aus. Für alle Bereiche werden noch ehrenamtliche Helfer benötigt. Alle neuen Ehrenamtler werden im Januar zu einem Treffen eingeladen, an dem wir Ihnen wertvolle Informationen geben möchten und unseren Ehrenamts-Leitfaden vorstellen wollen. Wir würden Sie gerne als ehrenamtliche Helfer in unserer Mitte begrüßen können.

Flyer "Selbold Hilft"
Flyer "Selbold Hilft"