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Donnerstag, 2. Oktober 2014
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Geschichte

Seine erste urkundliche Erwähnung erfuhr Langenselbold im Jahre 1108, als Graf Dietmar von Selbold-Gelnhausen ein Prämonstratenserkloster gründete. Nach dem Aussterben dieses Grafengeschlechts, schon um die Mitte des 12. Jahrhunderts, fiel Selbold an das Reich zurück, von welchem es die Grafen zu Lehen erhalten hatten. In den folgenden Jahrhunderten wurde Selbold mehrmals verpfändet. Teile gelangten beispielsweise an die Herren von Breuberg, das Mainzer Erzbistum und die Grafen von Isenburg, denen es im Jahre 1462 endlich gelang, ganz Selbold zu erwerben. Im Besitz dieser Familie sollte Langenselbold bis zum Jahre 1816 bleiben.
Dann fiel es an Kurhessen zurück.

 

 

Das Prämonstratenserkloster bestand bis zum Jahre 1543 und wurde ebenfalls von den Isenburgern erworben, die an seiner Stelle im Jahre 1727 das heute der Stadt Langenselbold gehörige Schloss errichteten. Baumeister des Schlosses und der benachbarten evangelischen Kirche war Christian Hermann.

 

 

 

Das Langenselbolder Wappen:
In Blau ein schwebendes, kugelendiges Kreuz, belegt mit einem silbernen Schild, darin zwei schwarze Balken, umgeben von einem schwebenden, viereckigen, silbernen Rahmen. Die Vorlage zu dem in dieser Tingierung 1961 ministeriell genehmigten Wappen ist das Bild im Gerichtssiegel, dessen Entstehungszeit die Jahreszahl 1713 in der Umschrift angibt. Das Schild enthält das Stammwappen des Hauses Isenburg. Das Kreuz dürfte eine Erinnerung an das 1543 säkularisierte Prämonstratenserstift sein. Der Rahmen ist als das alte Ortszeichen anzusehen.
Flagge (1962): blau, gelb mit weißer Spitze, darin das Ortswappen.

 

Von besonderer Bedeutung für den Ort waren die alten Kaufmannsstraßen, wie die Frankfurt-Leipziger Straße, die Nürnberger Straße und die Hohe Straße, die römischen Ursprungs waren.

Da Langenselbold schon immer sehr verkehrsgünstig lag, blieb es im Laufe der Jahrhunderte auch von den Heimsuchungen durch Gewalt und Krieg nicht verschont. Im 30-jährigen Krieg fast gänzlich zerstört, wurde es von den Überlebenden und zugezogenen Flüchtlingen neu aufgebaut. Letzte direkte Kriegsschäden verursachte die Beschießung Langenselbolds vom Weinberg aus am 29.10.1813 im Vorfeld der Schlacht bei Hanau.

Ein wichtiges Datum für unsere Vorfahren war das Jahr 1847. Der an die Standesherrschaft zu entrichtende Zehnte, sowie zu leistende Spann- und Handdienste wurden von der Herrschaft abgelöst. Am Abtrag der zu bezahlenden Ablösesumme zahlten die Selbolder bis zum Jahre 1914.

Um die Jahrhundertwende entfaltete sich in Langenselbold eine rege Bautätigkeit. Neue Straßen wie Friedrichstraße, Gartenstraße, Bremesgasse entstanden, das alte Rathaus wurde 1895 errichtet und im Jahre 1899 erhielten alle Straßen amtlich bestimmte Namen.

Die Entwicklung des Ortes stagnierte dann bis nach dem 2. Weltkrieg. Durch Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten und später zugezogene Neubürger wuchs Langenselbold in den letzten Jahrzehnten sehr rasch und hat heute ca. 13.000 Einwohner. Wichtigstes Datum in der neueren Geschichte Langenselbolds war aber zweifellos die Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1983.

 


Öffnungszeiten Heimatmuseum

Im Heimatmuseum der Stadt Langenselbold sind Erinnerungen aus den verschiedenen Epochen auf rund 300 qm ausgestellt.
Das Heimatmuseum ist regelmäßig
am 1. Sonntag jeden Monats von 14.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung geöffnet.
Vorsitzender  Dr. Manfred Keil
info@heimatmuseum-langenselbold.de

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